Das Training im Gehlen-Team-System umfasst:
Budo Jitsu (Gelong Dao)
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
Neurobic
Konzentrations- und Koordinationstraining
Budo Jitsu
Jede Budosportart enthält wirkungsvolle Elemente der Selbstverteidigung.
Die effektivsten Abwehrtechniken aus Karate, Taekwondo, Jiu-Jitsu, Judo, Kung-Fu und Aikido wurden aus diesem Grundgedanken heraus in dem von Alfred Gehlen patentierten Selbstverteidigungssystem Budo Jitsu zusammengefasst.
Budo Jitsu ist eine realistische Selbstverteidigung. Sie bietet für jede Gefahrensituation eine wirksame, juristisch erlaubte Verteidigungsmöglichkeit. Man lernt, sich über verschiedene Distanzen, in der Bodenlage und gegen unbewaffnete und bewaffnete Angreifer zu verteidigen. Die Techniken sind leicht erlernbar und erfordern keine Artistik oder sportliche Höchstleistungen. Das Ziel ist eine möglichst wirkungsvolle Abwehr. Die aggressive Kraft des Angreifers wird in der Selbstverteidigung so geführt und gelenkt, dass sie für die Abwehr des Verteidigers nutzbar gemacht und verstärkt gegen den Angreifer geführt werden kann.
Gürtel und Graduierungssystem im Budo Jitsu / Gelong Dao:
Bis zum schwarzen Gürtel (1. Dan) neun Stufen, darüberhinaus neun Dan-Grade:
9. Kup - weiß
8. Kup - gelb
7. Kup - orange
6. Kup - grün
grün 1: Handtechniken
grün 2: Fußtechniken
5. Kup - grün/blau
4. Kup - blau
blau 1: Handtechniken
blau 2: Fußtechniken
blau 3: Hebel
3. Kup - blau/rot
2. Kup - rot
1. Kup - rot/schwarz
1. Dan - schwarz
Träger des 9. Dan ist Großmeister Alfred Gehlen.
Neurobic
Neurobic ist ein neues Konzept zum Training von Konzentration und Koordination, ein aktives Körpertraining, welches durch viele über Kreuz laufende Bewegungen in sehr starkem Maße die neuronalen Vernetzungen im Gehirn aufbaut und trainiert. Schon beim Aufwärmen wird dieses Konzept genutzt.
Insbesondere die Bewegungen mit einem speziellen Trainingsstock schulen die Konzentrationsfähigkeit und Koordination des Sportlers. Verschiedene Kurzstockdrills werden trainiert. Dabei werden gleichlaufende, über Kreuz laufende und spiegelverkehrte Techniken eingesetzt. Der Sportler benötigt all seine Konzentration, um die zunächst langsam, später schneller ablaufenden Bewegungen zu koordinieren.
Neurobic ist eine Konzentration in die Zeit. Das bedeutet ausschließlich auf das gerichtet zu sein, was man gerade tut. Wer z.B. in die Zukunft denkt, also daran, welcher Schlag gleich folgen wird oder wer in der Vergangenheit weilt und darüber nachdenkt, was er bereits getan hat, wird sofort den Rhythmus und den Takt der Kombinationen verlieren.
Da bei dieser Art von Training jederzeit volle Konzentration erforderlich ist, eignet es sich besonders gut, um auch zwischen harter Beanspruchung und Stress den Kopf ''frei'' zu bekommen. Man wird gezwungen, die Gedanken zu lösen und sich auf etwas Neues zu konzentrieren. Dadurch wird der nötige Abstand zu den Alltagsproblemen hergestellt.
In die verschiedenen Stockdrills sind Jonglier-Sequenzen eingebaut. Auch diese schulen die Konzentration und Koordination sehr gut. Bei höheren Schlaggeschwindigkeiten steigt die geistige Arbeitskapazität erheblich an, sodass die Sportler auch richtig ''in Schweiß geraten''.
Bei keiner anderen sportlichen Betätigung werden die beiden Gehirnhälften in einer so intensiven Art aktiviert. Die Verknüpfung der linken und rechten Gehirnhälfte sowie der Anbau von neuen neuronalen Vernetzungen werden extrem gefördert.
Neurobic-Training:
Beim Neurobic-Training stehen sich jeweils zwei Schüler gegenüber, in jeder Hand einen 80 Zentimeter langen, gut 100 Gramm leichten Schlagstock, der innen mit Karbon-Glasfaser verstärkt und außen mit Schaumstoff ummantelt ist.
Nach einem vorgegebenen Programm werden die Stöcke wie Schwerter gegeneinander geführt: Links schlägt gegen links, rechts gegen rechts, mal oben, mal unten, Vorhand, Rückhand, dann in umgekehrter Reihenfolge und spiegelverkehrt.
Neurobic bringt für alle Altersgruppen:
• Verbesserung von Koordination und Konzentration
• Körperliche und geistige Balance
• Wohlbefinden und Stressabbau
• Verbesserte Schnellkraft und Körpermotorik